Förderung für Sanierung
Staatliche Zuschüsse & Förderprogramme einfach erklärt
KfW-Förderung
Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierungsmaßnahmen und Effizienzhaus-Standards
BAFA-Zuschüsse
Direkte Förderung für Heizungstausch, Wärmepumpen und Energieberatung – bis zu 70% Zuschuss
Antragsbegleitung
Wir unterstützen bei der rechtzeitigen Antragstellung und allen erforderlichen Nachweisen
Förderfähige Planung
Strategische Maßnahmenplanung für maximale Förderausschöpfung und optimales Ergebnis
KfW & BAFA Förderung – Überblick für Sanierung München
Zwei häufige Wege: zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse – passend zur Maßnahme und zum Gebäude.
Altbausanierung München
Bestand erhalten, behutsam modernisieren, Werte sichern.
Altbausanierung München →Kernsanierung München
Komplettsanierung von der Entkernung bis zur Übergabe.
Kernsanierung München →Energetische Sanierung München
Weniger Energiekosten, mehr Komfort, Förderung nutzen.
Energetische Sanierung München →Badsanierung München
Modernes Bad – durchdacht geplant und sauber umgesetzt.
Badsanierung München →Dachsanierung München
Neueindeckung, Dämmung und Reparatur vom Fachbetrieb.
Dachsanierung München →Fassadensanierung München
Schutz und Optik der Gebäudehülle aus einer Hand.
Fassadensanierung München →Innenausbau München
Trockenbau, Raumkonzepte und saubere Gewerke-Koordination.
Innenausbau München →Malerarbeiten München
Edle Oberflächen, saubere Kanten, langlebige Beschichtungen.
Malerarbeiten München →Sanierung München & Umgebung
Wir sind in ganz München und im Münchner Umland für Sie tätig
Förderung für die Sanierung in München: Programme, Voraussetzungen und Wege zum Zuschuss
Wer in München saniert, kann unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche finanzielle Unterstützung erhalten. Bund und öffentliche Förderbanken unterstützen vor allem Maßnahmen, die den Energieverbrauch von Gebäuden senken und den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen erleichtern. Da die Förderlandschaft komplex ist und sich die Bedingungen, Sätze und Fristen regelmäßig ändern können, lohnt sich eine frühzeitige und individuelle Beratung. Die folgenden Informationen geben Ihnen einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Programme und Wege. Bitte verstehen Sie die Angaben als allgemeine Orientierung ohne Gewähr auf konkrete Beträge oder Stichtage, denn der aktuelle Stand kann sich jederzeit ändern und sollte vor jedem Vorhaben individuell geprüft werden.
KfW-Förderung: Kredite und Zuschüsse für effiziente Gebäude
Die staatliche Förderbank KfW bietet verschiedene Programme rund um die energetische Sanierung an. Das Programm KfW 261 richtet sich an Eigentümer, die ihr Gebäude zu einem sogenannten Effizienzhaus sanieren und dafür einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss nutzen möchten. Je höher der erreichte Effizienzhaus-Standard, desto attraktiver fällt in der Regel die Förderung aus. Daneben steht mit der Heizungsförderung ein eigener Bereich zur Verfügung, der den Austausch alter Heizungen gegen klimafreundliche Systeme wie Wärmepumpen unterstützt; diese Förderung wird häufig unter der Programmnummer KfW 458 für Wohngebäude geführt. Ob ein Kredit, ein Zuschuss oder eine Kombination für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem Gebäude, Ihrer geplanten Maßnahme und Ihrer finanziellen Situation ab.
BAFA-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, fördert vor allem einzelne Sanierungsschritte an der Gebäudehülle und der Anlagentechnik. Dazu zählen unter anderem die Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke, der Austausch von Fenstern und Außentüren sowie der Einbau moderner Lüftungs- und Anlagentechnik. Diese Zuschüsse eignen sich besonders dann, wenn Sie nicht das gesamte Gebäude auf einmal sanieren, sondern schrittweise vorgehen möchten. Auch hier gilt: Die förderfähigen Maßnahmen müssen bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen, und die Antragstellung erfolgt in der Regel vor Beginn der Arbeiten.
BEG: das Dach über den Programmen
Viele dieser Angebote sind unter dem Dach der Bundesförderung für effiziente Gebäude, abgekürzt BEG, zusammengefasst. Die BEG unterscheidet grundsätzlich zwischen der Förderung von Komplettsanierungen zum Effizienzhaus und der Förderung von Einzelmaßnahmen. Für Eigentümer bedeutet das: Je nach Umfang Ihres Vorhabens kommt entweder ein KfW-Programm für die Gesamtsanierung oder ein BAFA-Zuschuss für gezielte Einzelschritte infrage. Welche Variante wirtschaftlich am sinnvollsten ist, sollte vor der Planung sorgfältig durchgerechnet werden, da sich die Programme teils gegenseitig ausschließen oder ergänzen.
iSFP-Bonus und die Rolle des Energieberaters
Ein individueller Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, wird von einem zugelassenen Energieberater erstellt und beschreibt, in welcher Reihenfolge ein Gebäude sinnvoll saniert werden kann. Wer Einzelmaßnahmen auf Grundlage eines solchen Fahrplans umsetzt, kann häufig von einem zusätzlichen Bonus profitieren. Der Energieberater spielt ohnehin eine zentrale Rolle: Bei vielen Förderungen ist die Einbindung eines zertifizierten Fachexperten Voraussetzung. Er prüft die technische Förderfähigkeit, begleitet die Antragstellung und bestätigt nach Abschluss die fachgerechte Umsetzung. Die Kosten für die Energieberatung selbst sind in vielen Fällen ebenfalls förderfähig.
Steuerbonus nach Paragraf 35c EStG
Wer keine direkte Förderung über KfW oder BAFA in Anspruch nimmt, kann unter Umständen die steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen nach Paragraf 35c des Einkommensteuergesetzes nutzen. Dabei lässt sich ein Teil der Aufwendungen für bestimmte Maßnahmen am selbst genutzten Wohneigentum über mehrere Jahre verteilt von der Steuer abziehen. Diese Variante ist besonders dann interessant, wenn ein Förderantrag nicht gestellt werden soll oder nicht möglich ist. Wichtig zu wissen: Eine Doppelförderung derselben Maßnahme über Zuschuss und Steuerbonus ist in der Regel ausgeschlossen, weshalb vorab geklärt werden sollte, welcher Weg für Sie der vorteilhaftere ist.
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Voraussetzungen, Fristen und Antragstellung
So unterschiedlich die Programme im Detail sind, einige Grundregeln gelten fast überall. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
- Der Antrag muss bei vielen Programmen vor Beginn der Sanierungsarbeiten gestellt werden.
- Häufig ist die Einbindung eines zugelassenen Energieberaters erforderlich.
- Die geförderten Maßnahmen müssen definierte technische Mindestanforderungen erfüllen.
- Rechnungen und Nachweise sind sorgfältig aufzubewahren und nach Abschluss einzureichen.
- Die Förderbedingungen, Sätze und Fristen können sich ändern und sollten aktuell geprüft werden.
Gerade die richtige Reihenfolge ist entscheidend: Wer zu früh mit den Arbeiten beginnt, riskiert den Verlust der Förderung. Deshalb sollte die Frage nach möglichen Zuschüssen ganz am Anfang der Planung stehen und nicht erst, wenn die Handwerker bereits beauftragt sind.
Kombinationsmöglichkeiten und ein Beispiel zur Orientierung
In vielen Fällen lassen sich verschiedene Bausteine sinnvoll miteinander verbinden. So kann etwa eine Heizungsförderung mit Zuschüssen für die Dämmung der Gebäudehülle kombiniert werden, sofern die jeweiligen Programmbedingungen dies zulassen. Ein vereinfachtes Beispiel zur reinen Veranschaulichung: Eine Eigentümerin in München plant, ihre alte Heizung gegen eine Wärmepumpe zu tauschen und gleichzeitig das Dach zu dämmen. Für die neue Heizung kommt die Heizungsförderung infrage, für die Dämmung ein BAFA-Zuschuss für Einzelmaßnahmen, idealerweise auf Basis eines individuellen Sanierungsfahrplans mit entsprechendem Bonus. Welche Kombination tatsächlich möglich und vorteilhaft ist, hängt vom Einzelfall ab und kann sich mit den jeweils gültigen Regeln verändern. Konkrete Beträge nennen wir bewusst nicht, da diese vom aktuellen Stand der Programme abhängen.
Wie wir Sie bei der Förderung unterstützen
Förderung im Münchner Altbau: besondere Chancen und Hürden
München ist geprägt von Gründerzeithäusern, Nachkriegsbauten und denkmalgeschützten Gebäuden. Gerade im Altbau steckt oft großes Einsparpotenzial, weil ungedämmte Fassaden, alte Fenster und veraltete Heizungen viel Energie verlieren. Allerdings bringen historische Gebäude auch besondere Hürden mit sich. Bei denkmalgeschützten Objekten sind manche Maßnahmen an der Außenfassade nur eingeschränkt möglich, weshalb häufig auf Innendämmung oder den Austausch der Anlagentechnik ausgewichen wird. Für denkmalgeschützte Gebäude gelten teilweise angepasste Anforderungen, da nicht jeder Effizienzstandard baulich erreichbar ist. Wer ein solches Objekt saniert, sollte die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und die Prüfung der Förderfähigkeit besonders frühzeitig einplanen, damit Schutzauflagen und Förderbedingungen nicht miteinander in Konflikt geraten.
Häufige Fehler bei der Beantragung von Fördermitteln
Viele Eigentümer verschenken Fördermittel, weil vermeidbare Fehler passieren. Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten Stolpersteine:
- Die Arbeiten werden begonnen, bevor der Antrag gestellt und bewilligt wurde.
- Es wird kein zugelassener Energieberater eingebunden, obwohl dies vorgeschrieben ist.
- Technische Mindestanforderungen an Material oder Anlagentechnik werden nicht eingehalten.
- Zuschuss und Steuerbonus werden versehentlich für dieselbe Maßnahme beansprucht.
- Rechnungen und Nachweise werden unvollständig oder zu spät eingereicht.
Mit einer durchdachten Reihenfolge und vollständigen Unterlagen lassen sich diese Fehler vermeiden. Wir empfehlen daher, die Förderfrage schon in der allerersten Planungsphase auf den Tisch zu legen und nicht erst, wenn die Sanierung bereits konkret terminiert ist.
Als erfahrene Sanierungsfirma in München kennen wir die Schnittstellen zwischen Bauausführung und Förderung. Wir weisen Sie frühzeitig darauf hin, wenn eine geplante Maßnahme förderfähig sein könnte, und unterstützen Sie bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen und Nachweise. Auf Wunsch arbeiten wir mit Energieberatern zusammen, damit Antragstellung und Bauausführung sauber ineinandergreifen. Eine verbindliche Förderzusage oder Rechtsberatung können und dürfen wir nicht ersetzen; die endgültige Prüfung erfolgt durch die zuständigen Stellen und gegebenenfalls Ihren Steuerberater. Unser Ziel ist es, dass Sie keine Frist verpassen und Ihr Sanierungsvorhaben in München von Anfang an förderfreundlich planen. Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie wissen möchten, welche Möglichkeiten für Ihr Gebäude realistisch sind.
Warum sich die frühzeitige Förderprüfung wirtschaftlich lohnt
Eine energetische Sanierung ist zunächst eine Investition, die sich über die Jahre durch geringere Energiekosten und einen höheren Gebäudewert auszahlt. Fördermittel verkürzen diese Amortisationszeit spürbar, weil ein Teil der Kosten nicht von Ihnen getragen werden muss. Hinzu kommt, dass ein energetisch saniertes Gebäude in München mit seinem angespannten Immobilienmarkt deutlich attraktiver für Käufer und Mieter ist und ein besserer Energieausweis den Wert nachhaltig steigert. Wer die Förderfrage früh klärt, kann seine Sanierung außerdem so zuschneiden, dass Maßnahmen sinnvoll gebündelt werden und keine Förderchance verschenkt wird. Genau deshalb empfehlen wir, die Beratung zu Fördermitteln immer an den Anfang Ihres Projekts zu stellen. So treffen Sie Entscheidungen auf einer soliden Grundlage und verbinden bauliche Qualität mit wirtschaftlicher Vernunft. Da sich die Rahmenbedingungen ändern können, ersetzt dieser Überblick keine individuelle Beratung im konkreten Einzelfall.
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